Kampagne-Start bezüglich Abschaffung der WAB-Kurse

Am Samstagmorgen, 11. März 2017, erfolgte im Restaurant Lehnhof in Altdorf der Kampagne-Start bezüglich der kantonalen Volksinitiative zur Einreichung einer Standesinitiative für die Abschaffung der obligatorischen Neulenkerkurse (WAB-Kurse). Zahlreiche Sympathieträger folgten der Einladung der Jungen SVP Uri, welche Informationen hinsichtlich geplanten Aktivitäten bis zum Abstimmungsdatum gaben. Seit dem Start der Unterschriftensammlung vom 6. Juni 2015 im Kanton Uri nimmt die Jungpartei eine grossmehrheitliche Unterstützung und Sympathie für das Anliegen seitens der Bevölkerung wahr und deshalb konnte sie die gewünschte Unterschriftenanzahl auch schnell erreichen.

Der Sicherheitseffekt der Kurse bleibt aus

Das ASTRA erteilte 2013 der Forschungsabteilung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung den Auftrag, die Wirkung des sogenannten Zweiphasenmodells zu evaluieren. Die Studienergebnisse erlauben die Aussage, dass die Schweiz mit der Zweiphasenausbildung auf dem richtigen Weg ist, aber auch, in welche Richtung die dringend notwendige Überarbeitung gehen sollte. In Befragungen zeigte sich laut der bfu, dass sich Neulenker von der drohenden Annullierung des Ausweises auf Probe positiv beeinflussen lassen. Weniger Wirkung scheinen die Weiterbildungskurse zu haben: Die Sicherheitseffekte dieser Kurse hätten «nicht im erwartbaren Ausmass nachgewiesen» werden können. In diesem BFU-Report Nr. 68 wurden die Lernziele der WAB-Kurse überprüft. Die Sicherheitsauswirkungen liessen sich dabei in den vier untersuchten Bereichen «Wissen zum Unfallgeschehen», «Gefahreneinschätzung», «Selbstreflexion» und «fahrhandlungsbezogenes Wissen» nicht im erwarteten Ausmass empirisch bestätigen. Ebenfalls nicht nachweisen liessen sich indessen Verbesserungen beim sicherheitsorientierten Fahrstil bzw. bei der Intention, künftig weniger draufgängerisch-sportlich zu fahren. Auch hinsichtlich der adäquaten Einschätzung von Unfallursachen zeigten sich die erhofften Verbesserungen nicht.

JSVP Uri wird ein intensiver Abstimmungskampf führen

Trotz dem Resultat der Landratsabstimmung, ich welcher die WAB-Initiative leider keine Mehrheit fand und lediglich von der SVP Uri und vereinzelte FDP-Landräte unterstützt wurde, ist die Junge SVP Uri weiterhin zuversichtlich. Der Abstimmungskampf wird aus diesem Grund noch intensiver geführt, damit die Fahrschülerinnen und Fahrschüler nach bestandener Prüfung nicht nochmals zur Kasse gebeten werden! In den nächsten Wochen werden zahlreiche Flyer- und Standaktionen in unterschiedlichen Gemeinden durchgeführt, um möglichst alle WAB-Abschaffungsbefürworter an die Urne zu mobilisieren. Die Urner-Bevölkerung hat am Sonntag, 21. Mai 2017 die einmalige Gelegenheit, für ein starkes und wichtiges Zeichen zu sorgen. Würde die Initiative im Kanton Uri angenommen, hätte sie aufgrund des Rechtsrutsches im eidgenössischen Parlament eine gute Chance, auch dort an genommen zu werden, damit endlich die unnötigen und kostspieligen obligatorischen Neulenkerkurse abgeschafft werden.


Die Volksinitiative der JSVP Uri, welche die Abschaffung der Neulenkerkurse beabsichtigt, ist offiziell zustande gekommen. Allerdings unerwartet knapp: Fast ein Drittel der eingereichten Unterschriften waren ungültig.

Die am 19. Januar eingereichte kantonale Volksinitiative zur Einreichung einer Standesinitiative zur Abschaffung der obligatorischen Neulenkerkurse (WAB-Kurse) ist zustande gekommen. Dies teilt die Standeskanzlei mit. Von den eingereichten 979 Unterschriften sind 691 Unterschriften gültig. Damit ist die von der Verfassung geforderte Zahl von 600 Unterschriften für eine Volksinitiative erreicht. Der relativ hohe Anteil ungültiger Unterschriften ergibt sich laut Standeskanzlei aus der Tatsache, dass zahlreiche Unterschriften den Gemeinden zu früh zur Bescheinigung übergeben wurden. Gemäss dem kantonalen Wahl- und Abstimmungsgesetz dürfen Unterschriften längstens zwei Monate vor dem Einreichungstag durch die Gemeinden bescheinigt worden sein.

Quelle: www.urnerwochenblatt.ch




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